
Richtig heizen im Energiespar- und Mietshaus
Nicht nur eine gute Wärmedämmung und ein effizientes Heizungssystem verhindern den Wärmeverlust bei Gebäuden, sondern auch das Heizverhalten spielt eine große Rolle. Hier gibt es Tipps rund um das richtige Heizen.
Durch das Lüftungssystem im Energiesparhaus wird die Luft im Gebäude alle zwei bis drei Stunden ausgetauscht. So müssen die Bewohner nicht mehr lüften, denn wenn die Fenster im Winter über längere Zeit offen stehen, kühlen sich die Räume ab und der Heizwärmeverbrauch steigt.
Im Passivhaus werden die Sonne, die Körperwärme der Bewohner und die Haushaltsgeräte zur Wärmegewinnung genutzt. Ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung entzieht der verbrauchten Luft ihre Wärme und führt sie der Frischluft wieder zu. Damit bleiben 90 Prozent der Wärme erhalten und der Energieaufwand für die Heizung bleibt minimal.
- Ist kein Lüftungssystem vorhanden sollte täglich drei- bis viermal für etwa drei bis fünf Minuten bei weit geöffneten Fenstern und Türen gelüftet werden. So kann die Frischluft richtig im Raum zirkulieren, ohne dass die Wände auskühlen. Wer bei gekippten Fenstern dauerlüftet, verschenkt viel Wärme nach außen.
- Heizkörper sollten nicht durch Möbel oder Textilien verdeckt werden, denn so kann sich die Wärme nicht frei im Raum ausbreiten.
- Die Raumtemperaturen im Bad, Wohn- und Kinderzimmer sind mit etwa 20 bis 22 Grad Celsius angebracht. Im Schlafzimmer oder in wenig genutzten Räumen sind höchstens 18 Grad ausreichend.
- In der Nacht oder bei Abwesenheit sollte die Raumtemperatur um fünf bis acht Grad abgesenkt werden.
- Auch geschlossene Roll- und Fensterläden oder Vorhänge, die das Fenster, aber nicht die Heizkörper verdecken, halten nachts Kälte sowie Zugluft ab und verhindern den Wärmeverlust.
- In wenig beheizten Räumen sollten die Türen geschlossen bleiben
Modernisierungsvorschläge zum Thema Heizung
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